


"Die Ideen sind nicht verantwortlich für das, was die Menschen aus ihnen machen." (Werner Heisenberg, 1901-1976, dt. Physiker, Nobelpreisträger)




Tagebucheintraege von Johanna Hespe:
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Juni 2008 |
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| Bemerkungen ueber die aktuelle Saturn-Uranus-Opposition |
Dezember 2008 |
| Vernissage | Juli 2010 |
| Brief an Oskar Negt | August 2010 |
| Deutschland 2010-2013 | September 2010 |
| Leserinnenbrief |
Oktober 2010 |
| (K)Ein Frieden im Dezember | Dezember 2010 |
| 40 Tonner | Dezember 2010 |
| Drei Artikel | Januar 2011 |



Am 22. Juni 2008 feierte die Galerie Novalis ihr 15jähriges Bestehen!
Anke Korsmeier-Pawlitzky -damalige Buergermeisterin von Preuß.Oldendorf- sagte in ihren Grußworten: "In den 15 Jahren Galerie Novalis haben Sie einen Ort geschaffen, an dem Kunst lebendig wird – hier haengt nicht nur das Bild fuer den Betrachter an der Wand. Hier entsteht Kunst, hier wird Kunst dem Interessierten naeher gebracht, ja ich moechte sogar so weit gehen, hier wird Kunst gelebt...Novalis, der mit buergerlichen Namen Friedrich Philipp Freiherr von Hardenberg hiess, galt als rastloser und kreativer Vertreter der deutschen Fruehromantik. Rastlos und kreativ – diese Attribute treffen im positivsten Sinne auch auf Sie zu Frau Hespe. In den vergangenen Jahren haben Sie in unzaehligen Kursen und Seminaren den interessierten Teilnehmerinnen und Teilnehmern die Formen des kuenstlerischen Ausdrucks naeher gebracht und Ihr Wissen um die Kunst weitergegeben...Sie wollen zum Nachdenken anregen, zu der Auseinandersetzung mit sich selbst und mit der Umwelt. Die Galerie Novalis ist in den vergangenen Jahre zu einem Ort geworden, der, ich moechte es an dieser Stelle noch einmal betonen, aus dem kulturellen Leben unserer Heimatstadt nicht wegzudenken ist. Insbesondere in der Verbindung mit der Jugendmusikschule, die von Ihnen geleitet wird, hat es viele verschiedene Veranstaltungen gegeben – so unterschiedlich diese Events waren, eines war ihnen allen gemein: sie waren immer ein kultureller Hoehepunkt und eine Freude für die Sinne. Liebe Johanna, sehr geehrte Frau Gr.-Schweinefuß, ich gratuliere Ihnen noch einmal ganz besonders herzlich zu diesem halbrunden Geburtstag sehr persoenlich – aber auch im Namen von Rat und Verwaltung unserer Stadt. Ich hoffe, nein ich bitte Sie, machen Sie weiter so. Die Kunstszene und ganz besonders Preuß. Oldendorf braucht solch engagierte Menschen wie Sie und ich hoffe, dass Ihr Tatendrang auch die naechsten Jahr anhaelt und Ihre Ideen uns noch viele besondere Stunden bescheren."
Hartmut Jacob, Vorsitzender des Förderkreises Jugendmusikschule Preuß.Oldendorf e.V. sagte: "15 Jahre Galerie Novalis! Wie viele schoene Stunden, das heisst besinnliche, harmonische, aber auch informative und aktive Stunden haben wir bzw. kunst- und kultur- interessierte Buergerinnen und Buerger unserer Heimat schon in diesen kreativ dekorierten und inspirierenden Raeumen einschliesslich Garten erlebt...Musik, Kunst und Kultur bauen Bruecken und gehören zur Lebensqualitaet einer befriedeten Gesellschaft. Die Galerie Novalis ist in Pr. Oldendorf und Umgebung eine Erfolgsge schichte geworden. Dank Ihres persoenlichen unermuedlichen Einsatzes für Musik, Kunst und Kultur. Und das vor unserer Haustuer...Ein Blick auf Ihre Internetseite verraet Folgendes: „Kunst machen“ -also selber aktiv sein- vermittelt Entspannung bei gleichzeitiger Konzentration, denn es spricht besonders die emotionale Intelligenz an. Der Fantasie sind keine Grenzen gesetzt. In Ihren Kursen werden das Kunsthandwerk und das Wissen aus der Kunstgeschichte vermittelt. Theorie und Praxis, eine ideale Kombination. Als Leiterin unserer Musikschule sind Sie weitraeumig bekannt und Ihr Musikinteresse brauche ich nicht besonders herauszustellen. An dieser Stelle bedanke ich mich im Namen der Musikschule Pr.Oldendorf für Ihr großes Engagement für unsere Musikschule. Um die 180 Kinder und Jugendliche erhalten dadurch eine hoechst sinnvolle Freizeitbeschaeftigung. Spielerisch und unbewusst fuer die Musikschueler beginnt damit bereits eine wichtige Phase der Persoenlichkeits bildung. Mit den Schuelerinnen und Schuelern unserer Musikschule begleiten Sie viele Veranstaltungen im gesamten Stadtgebiet von Pr. Oldendorf. Doch zurueck zur Galerie Novalis. Sie bieten hier Ausstellungen, Lesungen ja auch Seminare an. Kunstkurse und Vortraege runden Ihre Angebote ab. Regelmaeßige Kammerkonzerte sind inzwischen allen bekannt. Wir alle koennen uns gluecklich schaetzen, diese Galerie Novalis mit Frau Hespe und auch die Musikschule hier vor Ort zu haben...Wer sich Zeit nimmt für Kunst und Kultur, kommt auf andere Gedanken und raeumt somit seine Seele auf und bringt sie ins Gleichgewicht. Nochmals ganz herzlichen Dank für alles. Ihnen und Ihrer Tante Frau Gr.-Schweinefuß wuensche ich alles erdenklich Gute, Gesundheit Glueck und Zufriedenheit."
Johanna Hespe erinnerte an diesem Tag in ihrem Gartenquiz an eine Geschichte aus dem Herakles mythos:
Die goldenen Aepfel der Hesperiden (Juni 2008)
(c) Text von Johanna Hespe
Was gibt uns dieser Mythos heute? Im Mythos (griech. ´Wort´ oder ´Erzählung´) begegnet uns etwas Großes, der Anfang oder das Ende der Welt, das kollektive oder persönliche Schicksal, Naturgewalten, transpersonale Kräfte und etwas rational nicht Fassbares, das uns in Staunen versetzt oder auch in Furcht. Es verleiht unserem Leben jedoch Sinn und Richtung, wenn wir uns mit ihm auseinandersetzen. Das mythische Erkennen und Wissen setzt seelisch- geistige Kräfte frei, die auf uns zurückwirken und uns lebendiger machen. Insofern sind Mythen hochaktuell in unserer an sich selbst und ihrem Konsum ermüdeten Zivilisation. Der Mensch des 21. Jahrhunderts ist hier im Westen zuneh mend hin- und hergerissen zwischen der Erkenntnis, das alles Lebendige miteinander vernetzt ist – und zwar mehr dimensional (d.h. sowohl vergangene als auch zukünftige Ereignisse können aktuelle, gegenwärtige Prozesse und Entscheidungen beeinflussen) als auch von einem rigoros gepflegten Egoismus, der alle Symptome einer generationen übergreifenden Suchtstruktur zeigt. (Z.B. in der Werbung: „Ich und mein Magnum“ oder ein Popduo „Ich und ich“, oder ein aktueller Buchtitel "Ich".)
Von der eigenen Seele gerufen und in der eigenen Fähigkeit zum Seelendialog geprüft werden.

Im Heraklesmythos muss ein besonderer Mensch (eine Heldin oder ein Held) 12 verschiedene Prüfungen ablegen, um zu einer von ihrer / seiner eigenen Seele durchdrungenen Person zu werden. Herakles oder auch Herkules ist der oder die von Hera (Gattin des Zeus / Jupiter) Gerufene, also der oder die von ihrer / seiner Seele gerufene Mensch. In diesem (zum Teil lebensgefährlichen) Bewusstseinsstadium befindet sich aber auch die gesamte Menschheit im 21. Jahrhundert. (Süchte, Atomenergie, Umweltzerstörung, Klimaveränderungen usw.)
Die Hesperiden als (weibliche) Naturkräfte (Nymphen) hüten Goldene Äpfel. Das sind die Ergebnisse unseres lebenslangen Wissenserwerbs, wenn das aus Lernen und Erfahrungen gewonnene Wissen im besten Fall zur Lebens weisheit wird. Diese Äpfel hängen am Lebensbaum oder Weltenbaum. Er verbindet die Untere Welt mit der Mittleren Welt (der Welt der Menschen) und der Oberen Welt und ist auch in allen Mythen die Achse der Welt. (Siehe auch in: Joseph Campbell, "Der Heros in tausend Gestalten") Den Baum hat die Urmutter Gaia (der materielle Teil des Lebens auf der Erde) Hera (der Seele als dem geistig-gemüthaften Teil des irdischen Lebens) zu ihrer Hochzeit mit Zeus / Jupiter (der Weisheit, dem Sinn) geschenkt. Die Äpfel der Weisheit verleihen geistige Frische (ewige Jugend). Sie können allerdings nur von einem mutigen Menschen erworben werden, der sich nach innen wendet und keine Mühen dafür scheut. Innen erhält sie oder er dann den Auftrag zum Dienen, zum Beispiel, indem sie sich in zuerst in alle vier Himmelrichtungen wendet, aber die Äpfel so nicht findet, sondern nur Versuchungen, Täuschungen, scheinbar sinnlose Zufälle und Mangel an Übersicht und Klarheit.
Die Mutter der Hesperiden ist Nyx (bei Hesiod als Göttin der Nacht) oder anderen Quellen zufolge Hesperis (die Venus in ihrer Sichtbarkeit als Abendstern) Ihr Vater ist der Titan Atlas. Er trägt die Weltkugel auf seinen Schultern, was ihn die Zeitalter hindurch sehr ermüdet hat. Herakles bietet Atlas an, für ihn die Weltkugel zu halten. Als Dank dafür pflückt dieser ihm die Goldenen Äpfel. Durch einen freiwilligen Dienst also wird die Aufgabe erfüllt. Da die Äpfel allen gehören, werden sie wieder an ihren Platz zurückgebracht. Atlas heisst auch der erste Halswirbel. Er trägt den gesamten Kopf (die Welt) und ermöglicht das Nicken. Vielleicht sollten wir unseren Kopf öfter einmal von unserer Seele (Herakles) tragen lassen als vom Atlas, der dann das Denken und die Verstandeskräfte symbolisieren würde...Besonders für junge, heranwachsende Menschen ist diese Geschichte wertvoll !
Bemerkungen über die aktuelle Saturn-Uranus-Opposition (Dezember 2008)
(c) Text von Johanna Hespe
In den kommenden Monaten bis ca. November 2009 (?) leben (und leiden?) wir alle unter einer Opposition von Saturn zu Uranus auf der Exis-tenzachse: Uranus steht momentan auf 19° in Fische und Saturn steht auf 21° in Jungfrau. Ich möchte in diesem Text einige persönliche und kollektive Aspekte (Mundanastrolo-gie)dieser interessanten Konstella-tion reflektieren.
DER SPIEGEL titelt in der Ausgabe 1/2009 auf S. 16: „Die Wirtschaft schrumpft, die Zahl der Arbeitslosen steigt: 2009 wird das womöglich schwierigste Jahr in der Geschichte der Bundesrepublik.“ Der Chef des IWF (int. Währungsfond) -Dominique Strauss-Kahn- sprach am 10.Okt.2008 davon, dass sich das globale Finanzsystem am Rande eines systemischen Zusam-menbruchs befinde. In dem Horoskop der neuen Bundesrepublik mit einer spitzenscharfen, kardinalen Waagesonne am IC und einem strahlenden Löwe-Jupiter im kardinalen Bereich des 1. Hauses steht die Existenzachse auf der Denkachse der Häuser 3 und 9. Der Fischemond steht auf 18° spitzenscharf an der HS 9 in Opposition zum Merkur auf 25° in Jungfrau im kardinalen Bereich des H3.

Deutschland, 03.10.1990, 0:0049 Uhr, Berlin, Reichstag
In dem Horoskop eines Staates steht die Sonne für die Regierung (Legis-lative), der Saturn für die Verwaltung (Exekutive) und der Mond für die Bevölkerung. Merkur könnte für das Bildungssystem und die Lernfähigkeit der Bevölkerung stehen. Das Bildungssystem steht also in diesem Horoskop in einem Konflikt mit den Menschen. Es ist der Existenzkonflikt der Zeichen Jungfrau (= Ord-nung, Disziplin, Pflichten erfüllen, dienen) und Fische (= Unordnung, Chaos, Disziplinlosigkeit, Traumwelten, Pflichten nicht erfüllen, Fluchttendenzen, Süchte usw.) Diese Thematik wird sich nun in den kommenden Monaten durch die Opposition der Transite von Uranus und Saturn intensivieren und verschärfen.Im Moment scheinen zum Beispiel die meisten Menschen in Deutschland ganz locker mit der Finanzkrise umzugehen. Bringt der Uranustransit über den Fischemond neue Einsichten, Hoffnungen und Ahnungen über den göttlichen Urgrund unseres Lebens, sodass wir uns geschützt und aufgefangen fühlen können, egal welche Gefahren auch dräuen? Oder wird die Fischeenergie neue Träume, Fluchten und Süchte gebären? Wohl beides wird stattfinden und es ist zu hoffen, dass der Verstand der Bevölkerung und das Bildungssystem mit Merkur im eigenen Zeichen Jungfrau und im kardinalen Bereich des H3 des kollektiven Lernens durch den Saturntransit die Energie und Motivation freisetzen wird, um der notwendigen Systemkorrektur Gestalt zu verleihen. Um es genauer zu formulieren: die Planeten setzen nicht verursachend die Energie frei oder blockieren sie, sondern sie sind Symbole für die momentane Zeitqualität eines in Bewegung befindlichen Raum-Zeit-Kontinuums.
Das kollektive Nachdenken über die Existenzthematik und -bewältigung soll sich unter dieser Konstellation zu neuen Lerneinsichten und zum Umdenken (Metanoia) weiterentwickeln. Die Ausbildungsmisere, der Fachkräftemangel, die fehlenden Qualifikationen sind seit vielen Jahren analysiert und beschrieben worden. Nun sollen Tatsachen folgen, denn der Alterspunkt (AP) dieses Horoskopes lief bereits im Mai 2008 über die Waagesonne (also die nach Harmonie und Ausgleich strebende Regierung) und wird im Juli 2009 im Quadrat zum Saturn in Steinbock am Invertpunkt im Jungfrau-H6 stehen. (Dazwischen fallen weitere AP-Aspekte an auf die Planeten Neptun -Quadrat Nov. 08-, Mars -Trigon Nov. 08- und Pluto -Halbsextil April 09). Der Steinbock-Saturn (die Verwaltung) steht knapp vor dem Invertpunkt im H6 der Jungfrauthematik und wird linkerhand locker begleited von den motivwandelnden und Krisen beschreibenden Planeten Neptun und Uranus. Soll die deutsche Regierung sich jetzt unter dem kommenden Quadrat des AP zum Saturn mit dem Arbeiten der Verwaltungen auseinandersetzen? Sind die Verwaltungen steinbockhaft herrschende Apparate, die einerseits den Menschen wirklich dienen (H6), ihnen jedoch zunehmend immer mehr Geld aus der Tasche ziehen? Oder ist es das überstrukturierte deutsche Gesundheitssystem, das z.B. jetzt neu justiert werden wird?
Mit dem Pluto in Steinbock erhält Deutschland (und die gesamte Welt) bis ca. 2024 die grosse Chance, unsere Erde in einen Ort der Mitverantwortung einer zur Selbsteinweihung wandernden Menschheit zu verwandeln. Wenigstens die ersten Weichen sollten jetzt in diese Richtung gestellt werden, damit die Grosse Natur nicht ihren Katalog der Massnahmen für eine in die Irre laufende Spezies aufschlägt und durchführt.
Das dreifarbige Aspektbild des Horoskopes Deutschlands, das hier nicht eingehender analysiert werden soll, erinnert mich an eine (jap.) Papierfigur, deren 2 Teile mensch spielerisch ein- und ausklappen kann. Es erscheint beweglich zu sein, ist innen jedoch auf bestimmte Dinge wie Imagefragen (Opposition Jupiter-Mondknoten auf der Begegnungsachse 1/7) und Denkprobleme fixiert. Die Projektionsfigur sucht nach Lösungen der inneren Spannungen und führt wieder zum Dienen und Wiedergutmachen im H6 zurück. Nur Mars (das Militär, der Antrieb der Menschen, die Maschinen) und Mond (die kollektive Seele der Bevölkerung) stehen im bewussten Raum. Noch viel mehr wäre zu beschreiben: Denn tief im kollektiven Unbewussten gärt im H4 der Heimat der eingeschlossene Pluto in Skorpion, der im Sept. 2010 erreicht wird. Vielleicht an anderer Stelle mehr dazu.

Schwarze Madonna von Czestochowa
Wessen persönlicher AP im Moment mit der Saturn-Uranus-Opposition zu tun hat, der kann erfahren, dass dies eine sehr wirksame Konstellation ist. Ich würde folgende Aspekte hervorhebend beschreiben: Das nervös und unsicher Machende der Jungfrau-Fische-Energien. Auch wenn alles Wohl geordnet und sicher erscheint, fühlt mensch eine Unruhe in sich und ist hin- und hergerissen zwischen Innen und Aussen. Krankheit ist eine aktuelle Möglichkeit. Knochenschmerzen und Allergien, Immundefizite und alles, was Furcht verbreitet und sich fischehaft ungenau in Symptomen äussert. Depressive Verstimmungen und ernste Gedanken über Leben und Tod schleichen sich in den getakteten Alltag. Heilkräuter, Tees, Gymnastik und Spiritualität werden auch für eingefleischte Materialist/innen und Macher/innen interessant. Insofern ist es eine schöne Zeit für alle Menschen, die der Spassgesellschaft lange überdrüssig sind.
Die esoterischen Saatgedanken der jetzt kosmisch aktivierten Zeichen sind: Jungfrau: Ich bin die Mutter und das Kind. Ich bin Geist, ich bin Materie. Fische: Ich verlasse meines Vaters Haus - und indem ich zurückkehre, erlöse ich.
Jungfrau: Welle und Teilchen, Geist und Materie, Mutter und Kind – es sind zwei Seiten derselben Multidimensionalen Realität. Der Mensch gebiert ein Kind im Geist. Er ist geistig schwanger und wurde als Suchender, Bittender und Dienender be-fruchtet vom Heiligen Geist. Der Mensch gebiert den Christus in sich und wird in Jungfrau zur seelen-durchdrungenen Persönlichkeit. Mit dem aktuellen Saturntransit in Jungfrau können wir alle an diesem ewigen Projekt arbeiten und wichtige neue Erfahrungen sammeln.
Fische: Ein weiter Weg, eine ganze Evolutionsrunde. Alles erfahren, alles kennen, nicht urteilen, weil Allfühlend geworden. Dann, nach dem Überwinden der Selbst-Sucht wird jede Berührung mit Worten und Taten (Händen!) eine Wohl-Tat und eine Erlösung für die verängstigten, kranken, arbeitslosen, drogenabhängigen oder im Konsum gelangweilten Mitmenschen. Ein grosses spirituelles Netz wird neu gesponnen, gewebt aus dem inneren Sternenlicht der Jungfrau. Insofern dürfen wir uns alle über diese Opposition freuen, denn nun können wir ganz schnell einen Schritt in die richtige Richtung unternehmen. Der materielle Rest wird sich dann wie von selbst strukturieren – geradeso, wie es uns die schönen Lilien auf dem Feld vorgelebt haben.
(c) Text von Johanna Hespe
Die Galerie Novalis, die ich im Oktober 1993 hier in Raeumen der ehemaligen Moebelfabrik meiner Eltern und Grosseltern eroeffnete, ist eine in Preuss.Oldendorf und Umgebung einmalige private Einrichtung für bildende Kunst, Musik, Lebenshilfe, Psychologie und Design. Bereits seit 1988 finden in diesen Raeumen Kurse für Kunst und Psychologie statt. Ich benannte sie nach dem Dichter Novalis, weil er unter diesem Pseudonym „Der Neuland bestellende“ im 18.Jahrhundert eine Vision des in die Natur eingebetteten Menschen hatte. Also von einem Leben in einem Netz statt in einer Hierarchie, in der Mehrdimensionalitaet statt der Zweidimensionalitaet. In diesen von mir gestalteten Raeumen entwickele ich meine Ideen und Projekte, manage die Musikschule Preuss. Oldendorf und treffe Menschen aller Altersschichten, die selbst denken und fuehlen wollen statt von anderen und ihrer Umwelt gelebt zu werden. Es heisst, Kultur gehoere zu den sogenannten weichen Standortfaktoren.
Diese Ausstellung im Jahr 2010 besteht aus mehreren unterschiedlichen Teilen und hat deshalb keine Ueberschrift. Jede echte Kuenstlerin denkt und empfindet tief. „Das Denken ist das Selbstgespraech der Seele.“, sagte Platon. Kann ich mit Bildern, Plastiken oder Musik eine Person in dieser reizueberfluteten und die Sinne abstumpfenden Medienwelt emotional beruehren oder sie zum Nach denken anregen? Hier im Westen heisst es scheinbar immer noch: Ich kaufe, also bin ich? Vieles an unserem derzeitigen Lebensstil erscheint mir persoenlich ueberhitzt, suechtig, blind angetrieben und nicht in Balance. Diesem Konsumzwang und Konsumterror der Warenwelt folgen wir schon seit ca. 60 Jahren, als er -von den USA ausgehend- die Welt eroberte.
Qualitaet statt Quantitaet! Oeffnen sie ihre Sinneskanaele! Sehen Sie! Hoeren Sie! Suchen sie das Echte! Nehmen Sie wahr!
„Lass uns endlich diese ueberflüssige Diskussion über den Sinn des Lebens beenden!“, sagte die Katze zur Maus und frass sie auf. (Werner Friebel)
Bildende Kunst, Musik und Tanz sollen meiner Ueberzeugung nach immer das Unsichtbare sichtbar machen. Deshalb bin ich persoenlich von innen heraus Kuenstlerin, ich kann gar nicht anders, als hinter die Erscheinungen und Dinge zu blicken und meinem Denken in eigenen Schoepfungen Ausdruck zu verleihen. Das ist Expression im Gegensatz zur Depression, symbolisch-kuenstlerischer Ausdruck im Gegensatz zur Unterdrueckung. Diese Haltung vermittele ich auch in den Kunstgruppen oder in psychologischen Arbeitsgruppen. So ist manches meiner Werke ein Fenster in eine andere Welt, innen (in mir) oder aussen (kosmisch).
Meine jetzt gezeigten Werke auf Leinwand, auf Fotos und in Objekten koennte die Ueberschrift "Grenzen“ tragen. Grenzen sind vielfaeltigster Art. Sie koennen freiwillig aus Einsicht oder per Gesetz eingehalten oder bewusst oder unbewusst ueberschritten werden. Das Erreichen einer Grenze markiert stets den Eintritt eines Phasenuebergangs und einer vorueber gehenden Instabilitaet. Sie kann Minuten, Stunden oder Jahrzehnte dauern. Das Erleben an der Grenze fuehrt zu einer Neuausrichtung, Neubalancierung des betreffenden Systems. Die gesamte westliche Zivilisation befindet sich in einem solchen instabilen Phasenuebergang. Kunst kann und soll gerade heute Perspektiven fuer die Zukunft eroeffnen und die Verwurzelung in der Tradition und im Handwerk dokumentieren, dann traegt sie sehr zur Balancierung des instabilen und im freien Fall befindlichen (Wirtschafts-)Systems bei.
Ich erinnere nachdruecklich an das geistig-spirituelle Licht (das Urlicht), seine Dimensionen und Qualitaeten. Dann an die Achtsamkeit, das Mitgefuehl und wie wir 2010 und ueber 200 Jahre nach der europaeischen Aufklaerung (Enlightenment) unser so einseitig wissenschaftlich-rational geschultes Denken mit der irrationalen und weisen Seite des Lebens in Balance bringen muessen. Welche Werte sind uns wichtig, wenn scheinbar alles um des Spasses und des Populismus willen erlaubt zu sein scheint? In dieser in vielerlei Hinsicht schamlosen Gesellschaft (Finanzsystem) hat es eine Inflation der Beduerfnisse gegeben. Sie werden je nach Bedarf von Konzernen und einem dichten Interessen- und Machtgeflecht manipuliert. Zurueck bleiben sehr oft in irgendeiner Weise abhaengige (suechtige) Menschen jeden Alters. Besonders den Kindern und Jugendlichen scheint für mich seit Jahren das als persoenliche Freiheit „verkauft“ zu werden. Niemand erklaert ihnen, dass Freiheit mit Verantwortung zu tun hat. Heinrich Porstmann, dt. Polarforscher und Künstler (1894-1956) sagte: „Freiheit bedeutet Verantwortlichkeit. Das ist der Grund, warum die meisten Menschen sich vor ihr fürchten.“ Er sagte auch: „Das Staunen ist eine Sehnsucht nach Wissen.“
Wir gelangen jetzt in ein Zeitalter der Wellen (Tsunamis) und Schwingungen. Geist und Materie sollen in Balance und Resonanz treten. Sie werden von der Natur selbst synchronisiert. Der Mensch muss sich dem fuegen. Oder er wird verschwinden. Dazu sollen wir den Willen zum Guten und zum Teilen aufrufen und in den Kinder und Jugendlichen trainieren.
In meinem kuenstlerischen Werk gibt es verschiedene Erzaehlstraenge, die sich in all den Jahrzehnten nicht wesentlich veraendert haben. In dieser Ausstellung zeige ich:
A) Arbeiten, die von der Erde und dem Kosmos handeln. Das Motiv des Embryos deutet auf die Weiterentwicklung der Menschheit hin. Entweder wir bleiben die elenden Konsumentinnen, die wir nach dem 1. und 2.Weltkrieg geworden sind, dann sind wir als Spezies Mensch nicht ueberlebens faehig – oder wir erkennen jetzt im 21.Jahrhundert auf breiter gesellschaftlicher Basis die Vernetzung allen Lebens a) in dieser 3D-Welt und b) auch in Interaktion mit weiteren unsichtbaren feinstofflichen und mehr dimensionalen Raumzeiten (Theorie der Branen der US-Physikerin Lisa Randall). Für mich ist der Tod z.B. nicht das Ende, sondern der Phasenuebergang eines Wesens, das seine Wohnung (den Koerper) verlaesst und umzieht. Den neuen, nachtodlichen Koerper koennen wir hier leider meistens nicht sehen.
B) Bilder, die auf der Basis von Orchideen entstanden sind. Diese erstaunlichen Blueten sind in meiner Wahrnehmung Ausdruck hoeherweltlicher Intelligenz, die in unserer 3D-Welt als eben solche Bluete "erscheint" oder wirkt. Deshalb nenne ich sie „Engelorchideen“.
C) Objekte und Objektkaesten mit vielfaeltigen Verknuepfungsmoeglichkeiten: indianisch inspirierte Windungen und Wicklungen und Objekte mit biografischem Inhalt.
D) Zeichnungen meines Grossvaters Karl Gr.-Schweinefuss (1899-1989) die er 1922 an der privaten kunstgewerblichen Fachschule (1909-1936) in Blankenburg im Harz anfertigte. Diese Schule stand unter der Leitung von Ludwig Reineking und hatte damals deutschlandweit einen hervorragenden Ruf. Sie wurde 1936 nach Hildesheim verkauft und hiess in den 1930er Jahren: Fachschule für Innenarchitektur. Sie sollte 1945 in Blankenburg wieder eroeffnet werden.
Besonders bedanke ich mich bei meiner Tante Hannelore Gr.-Schweinefuß! Sie ist meine erste Kritikerin und regt mich mit ihrer einfuehlsamen und praezise-hellwachen Beobachtungsgabe immer wieder an, meine Schoepfungen zu hinterfragen. Sie ermutigt mich, wenn ich hier in dem schwierigen Preuss.Oldendorf aufgeben will und erinnert mich an den kommenden neuen Tag, der neue Moeglichkeiten bieten kann.
Brief an Oskar Negt (*1934, dt. Sozialphilosoph, 19.August 2010)
(c) Text von Johanna Hespe
Sehr geehrter Herr Negt, mit Interesse habe ich das Interview mit Ihnen gelesen, das unter dem Titel „In dieser Gesellschaft brodelt es“ in Der Spiegel 32/2010 erschienen ist. Ich arbeite seit 32 Jahren in der oertlichen Kultur in der Großstadt und seit 17 Jahren in der ostwestfaelischen Provinz (siehe oben). Ich arbeite mit und fuer Menschen zwischen 5-xn Jahren. Mit 2 abgeschlossenen Studiengaengen und breit gefaecherten Interessen gehoere ich jedoch -zumal als Frau- zu einer aussterbenden Schicht. Als mit einer eigenen Meinung ausgestattet und debattierfreudig habe ich bis heute nie etwas anderes erlebt, als glaeserne Waende. Das sieht mensch z.B. an meinem Einkommen. So ergeht es in Deutschland sehr vielen Kultur schaffenden und Kreativen. Ich blicke zurueck und erkenne, dass eine riesige Verschwendung von Human ressourcen stattgefunden hat und stattfindet. Denn Querdenkerinnen wurden und werden ausgesiebt und muessen sich ihre Nischen hart erkaempfen. Sie sprechen über die Bedeutung des Wortes „Idiotie“.



Am 24.Juli spruehte jemand das Wort „Idiot“ in meine Hofeinfahrt. In der Einfahrt steht auf einem Alumini umschild „Novalis“. Dieses Schild wurde am 24.April von Unbekannten verbogen und abmontiert. Ca.60m weiter feiern Jugendliche und juengere Erwachsene die Wochenendnaechte durch. Die sog. „Musik“ ist (zu) laut. Das Ordnungsamt der ostwestfaelischen Kleinstadt tut erst einmal 1,5 Jahre nichts. Das Kreisbauamt genehmigt den Betrieb eines solchen „Lokals“. Es ist ein stressiges Ringen um den buergerlichen Lebensstil. So geht es in der Realitaet allerorten zu. (siehe Stuttgart 21) Verantwortungsbewusste und wache Buerger /innen werden mit ihren Problemen alleine gelassen. Und der Verwaltungsapparat lebt traege vor sich hin. Diese Gesellschaft, in der ich leben muss, ist suechtig. Sie hat kein Zentrum. Sie konsumiert. Ich erlebe stetig mehr Kinder und Jugendliche mit sexualisierter Sprache und unruhigem Verhalten. Sie benutzen Sprache, um Dominanz vorzutäuschen, kennen wenig Affektkontrolle und anscheinend mehrheitlich Erwachsene, die sie gewaehren lassen, statt sich (manchmal) muehevoll mit ihnen zu befassen. Ich kenne zu viele emotional und seelisch vernachlaessigte (junge) Menschen. Das Thema Migration kommt noch dazu. Herr Negt, Sie kennen Menschen und „Kreise“ und werden gehoert. Bitte teilen Sie Verantwortlichen mit, dass ganz unten, also in den Familien mit Kleinkindern und in den Kitas und den Grundschulen eine neue Mentalitaet ein ziehen muss. Die dort taetigen Menschen (zu viele Frauen!) benoetigen eine gesellschaftskritische, eine wissenschafts- und technikkritische Ausbildung, die durch eine psychologische und humanorientierte „Methode“ (mehr Herz!) ausbalanciert wird. Die (jungen) Menschen sind in ihrem Kern meistens in Ordnung. Es fehlt das wuerdevolle und respektvolle Verhalten, das von Innen heraus erweckt wurde.
(c) Text von Johanna Hespe, geschrieben aus der Sicht der Astrologischen Psychologie (c)API. Siehe unter: www.astro-api.ch
Die
Bundesrepublik Deutschland wurde nach dem Fall der Berliner Mauer und der
Wiedervereinigung am 03.Oktober 1990 in Berlin ins Leben gerufen. Der
neue Nationalfeiertag „Tag der deutschen Einheit“ wird in diesem
Jahr zum 20.Mal begangen.

Grundhoroskop der Bundesrepublik Deutschland, Sonne in Waage im Haus 4, Mond in Fische im Haus 9, Saturn in Steinbock im Haus 6, Aszendent (Ich-Punkt) in Loewe mit Jupiter in Loewe, Mondknoten in Wassermann am Descen denten (Du-Punkt).

Sept. 2010 – Dez. 2013 Alterspunkt im Skorpion, Pluto im Skorpion. Im Mai 2012 erreicht der Alterspunkt (AP) der BRD den Pluto des Gründungshoroskopes (sog. Plutouebergang).
In den vergangenen 20 Jahren ist viel geschaffen und viel zerstoert worden. Der deutsche Schriftsteller und Nobelpreistraeger Guenter Grass (82) sagte dazu in einem Interview (Der Spiegel 33 /2010): „Ich finde nach wie vor, dass wir uns die DDR nicht auf diese ueberhastete Weise haetten einverleiben duerfen. Es ist ein Unding, welch große Chance wir vertan haben. Man haette diesen Moment, in dem nach zwei Dikta turen das demokratische Selbstbewusstsein in den beruehmten vier Woertern erbluehte, nicht abwuergen duerfen.`Wir sind das Volk!`- und schon wurde es mitsamt seiner Produktionsstaetten abgewickelt und sein Vermoegen durch die Treuhand für einen Appel und ein Ei verschleudert. Diese 17 Millionen Menschen dort hatten waehrend der langen Nachkriegszeit die Hauptlast des von allen Deutschen gefuehrten und ver lorenen Krieges zu tragen.“
Die neue Bundesrepublik Deutschland wurde mit dem Aszendenten Loewe „geboren“. Nach der psycholo gischen Astrologie von Bruno und Louise Huber © API (API Institut, Adliswil, Zürich, Schweiz) laeuft die Le bensuhr gegen den Uhrzeigersinn durch die 12 Haeuser und ist der Indikator der Lebensprozesse und der Biografie. Das gilt für Individuen genauso, wie für Staaten, andere Koerperschaften oder Ereignisse (Mun danastrologie), denn auch sie haben eine Verlaufsform in Raum und Zeit. Auch sie sind den universellen Gesetzen von Ursache und Wirkung, Saat und Ernte unterworfen. Werden die wirkenden Schicksals kraefte bewusst, so wird aus dem unbewusst und blind erlebten Schicksal (Karma), der Uebungs-Weg der Loesung und Wiedergutmachung (Dharma). Kann auch eine Nation mit Millionen von Einwohner/innen durch Bewusstwerdung und Ausarbeitung vom Karma zum Dharma gelangen? Vielleicht koennte Deutsch land ein erstes Beispiel werden.
Im Moment halten fast alle hier lebenden Menschen noch mehr oder weniger fest. Deutschland wird jedoch nun unweigerlich in eine 3-jährige kurze, aber heftige Phase der Skorpionenergien mit dem wandeln den Planeten Pluto in seiner Mitte stehend hineingeworfen. Pluto ist in der astrologischen Psychologie (© API) der esoterische Herrscher des Zeichens Skorpion. Esoterisch bedeutet: nach innen gerichtet im Gegesatz zu exoterisch = nach aussen gerichtet. Innen sind die gestaltbildenden Lebenskraefte, die jede Form in einer ewigen Spirale erschaffen und zerstoeren. Die Skorpionenergien spiegeln den gemeinsamen Besitz wider, den Mehrwert der in einer Partnerschaft (Waage) erwirtschaftet wurde, sowohl emotional, geistig wie auch materiell. Skorpionische Energien sind astral (Wasserzeichen), verschmelzend, fixiert (festhaltend) und an den Lebenskräften (Libido, Sexualität) interessiert. Deshalb schmerzen skorpionische und plutonische Prozesse auch immer besonders. Es sind die grossen Familien- oder Gesellschaftsdramen, wenn durchs Festhalten (Rechthaben) Bestehendes, Überaltertes, Schon-im-Verfall-Begriffenes geruettelt und zerstueckelt wird, wenn Menschen erkranken und alles duester und hoffnungslos erscheint. Das Element Wasser muss bewegt und gut durchlüftet werden, um geklaert und gesund zu sein. Stehendes Wasser (fix) wird faulig und gaert. Es kann auch gefrieren (fehlendes Feuer), wenn die Liebe fortgegangen ist. Skorpion ist auch der "brennende Grund" (mensch denke an die ca. 800 Feuer, die diesen Sommer in Russland wue teten).
Die kommenden drei Jahre bis 2013 werden aus astrologisch-psychologischer also eine grosse Versuchsan ordnung liefern für das kollektives Erringen von mehr Bewusstheit und einer groesseren Bewusstseinserwei terung. Reif dafuer muessten wir eigentlich sein! Koennen aus heutigen Fans und Konsument /innen verant wortungsvollere und engagiertere Bueger/innen werden? Frauen und Maenner mit Vorbildfunktion fuer die naechsten Generationen? Jetzt mit dem AP im Zeichen Skorpion bricht die Zeit einer kollektiven Transfor mation in Deutschland an!
Es ist also gut moeglich, daß nun in Deutschland in den kommenden 3 Jahren kollektive Gaerprozesse zur Beschleunigung gelangen, die mit dem kollektiven Besitz und den daran haftenden Gefuehlen zu tun ha ben. Das Ganze spielt sich im Haus 4 der Heimat, des Kollektivs, der Familie, der (uralten) Vergangenheit ab. Mit dem Eintritt des Alterspunktes des Horoskopes der Bundesrepublik Deutschland in das Zeichen Skorpion im Sept. 2010 wird sofort auch der in ihm stehende Planet Pluto aktiv. Ein tiefer, dunkler und fremdartiger, plutonischer Ton erklingt und gemahnt an die Unterwelt, das Unbewusste, das Reich des Todes und der Toten, des persönlichen Todes und der Auferstehung. Pluto symbolisiert eine grosse Na turkraft, die auch immer mit der Kernenergie in Verbindung gebracht wird. Die jetzt wieder erstarkende Anti-Atomkraft-Bewegung ist ein erstes Zeichen einer kollektiven Resensibilisierung für die Todeskraefte, die durch den verantwortungslosen Umgang mit Plutonium und der politische Luege ueber sichere Endlager staetten ins Licht des kollektiven Bewusstseins tritt. Und dann ist da noch die nazistische Vergangenheit Deutschlands. Diese alte Kraft lauert ueberall und fordert den Buerger/innensinn heraus. Bislang konnte sie durch Demonstationen und Wachsamkeit immer wieder zurueckgedraengt werden.
Salomon Korn (Vizepraesident
des Zentralrates der Juden in Deutschland zitiert
aus einem Interview in Der Spiegel 12/2004) "Frage: Wurde
die Traumatisierung der Opfer durch das Schweigen an die naechste
Generation weitergegeben Antwort: Ja,
das Unausgesprochene geht -sozusagen als schwarze Loecher in der
Seele-auf
die 2.Generation ueber, die ihrerseits einen Teil davon weitergibt. Erste
die 4. Generation kann frei davon sein. Und wir sind gerade in der
Mitte dieses Prozesses.
Nach allem, was zwischen 1933 und 1945 geschehen ist, ist es hier (in
Deutschland) normal, daß nicht alles normal ist."

Sept. 2010 – Dez. 2013 Alterspunkt im Skorpion im eingeschlossenen Zeichen im Haus 4
Das Zeichen Skorpion steht im Horoskop der Bundesrepublik Deutschland im 4. Haus eingeschlossen, d.h. die Haeuserspitzen des 4. und des 5. Hauses stehen in den Zeichen Waage und Schütze und das Skorpion zeichen hat keine Hausspitze. Das bedeutet, dass die skorpionischen Energien mit dem Werkzeug Pluto nicht unmittelbar von innen nach aussen in die deutsche Gesellschaft fliessen und wirken koennen. Im Gegen teil kommen Ausloeser und unausweichliche Ereignisse in den kommenden drei Jahren womoeglich von aus sen (Umwelt, Welt, andere Nationen), auf die die deutsche Nation dann nur re-agieren kann. Eingeschlos sene Planetenenergien wie hier diejenige des Pluto (der im besten Sinn das goettliche hoehere Selbst symbo lisiert) deuten immer auf ein Karma hin, also eine Erblast, eine alte, uralte Schuld, die in dieser Inkarnation wieder gutgemacht werden kann.

Die Achse 4. / 10. Haus ist die sog. Individualachse. Im Radix der BRD stehen die Zeichen Stier und Skorpion im 4. Haus eingeschlossen, d.h. ohne Haeuserspitze. Stier-Skorpion ist die sog. Besitzachse. Also die Besitzachse steht auf der Individualachse eingeschlossen.
Alle Menschen, die von Nov. 1983 – Nov. 1995 geboren wurden, haben auch den Pluto im Skorpion. Sie sind diejenigen mit der groessten Resonanz auf den aktuellen gesamtdeutschen Alterspunkt. Sie sind heute 15-27 Jahre alt und wir wissen um und erleben ihre Schwierigkeiten in Schule, Bildung, Ausbildung, Beruf, Verhalten und Konsum. Wir kenne ihre Dunkelheit, Radikalität, ihr Nicht-Gehorchen-Wollen, ihre Gefaehr dung in Suechten und Exzessen (Extremsport). Sie haben alle ein grosses altes, sich nach Erloesung sehnen des Ego, eine plutonisch-skorpionische Tiefe und Radikalitaet, eine Todessehnsucht, Gewalt, Sehnsucht nach Wandlung, Sehnsucht nach dem Sich-Unterstellen unter eine groessere Macht (Gott) in sich. Das ha ben sie alle in mehr oder weniger ausgeprägter Form.

Sonne in Waage an der 4.Haeuserspitze (IC) in halber Konjunktion mit Venus in Waage In Konjunktion mit Merkur in Jungfrau.
Wir versuchen seit dem Ende des 2.Weltkrieges und dann ab 1968, immer lockerer, perfekter, spassiger, bunter, munterer, beschaeftigter, lustiger, gesunder und jugendlicher zu werden. Das fuehlt sich stark nach kollektiver Verdraengung an. Party ohne Ende (James Last erfand das Non-Stop-Dancing). Heute ist das nur noch mit Drogen durchzuhalten. Ein weltweites Phaenomen und ein Zeichen, daß der Wandel bevor steht.
Wie wird der um Ausgleich und Balance bemuehte deutsche Staat (Sonne in Waage im Haus 4, am IC = Mitternachtssonne = Ende eines grossen Zyklus) und die sensitive, emotional fluechtende, kontaktarme und nach Bewusstseinserweiterung und eigenem Weltbild (Philosophie) strebende deutsche Seele (Mond in Fische an der 9.Haeuserspitze) auf diesen von innen schmerzenden, gaerenden und nach Metamor phose schreiende Prozess antworten? Es ist ja nicht nur materiell, es ist kein neuer Plan, keine Bilanz, es ist die grosse ethische Wandlung eines Kollektivs - oder ihr Tod? Muss ein AKW in die Luft fliegen oder entschleunigen wir uns freiwillig und gehen zu unseren Toten, zu unserer kollektiven Schuld, jede für sich, im stillen Kaemmerlein des Herzens? In Muechen stehen jetzt die Menschen auch auf der Strasse und demonstrieren. Keine neue Gedenkstaette ist noetig, kein Geld muss ausgegeben werden. Aber die persoenliche Schaedelstaette (Golgatha) ruft, darum geht es jetzt nach dem Crash vom 15. Sept.2008. Jesus fuehlte sich verlassen in seinem Tod, der eine Gestaltwandlung (Metamorphose) war. Er musste alleine hindurchgehen, kein Engel und kein Gott waren für ihn fuehlbar. Und es macht Sinn. Die alten wie dergeborenen Seelen sind unter uns. Sie werden dieses plutonische Werk vollziehen. Die genauen Um staende stehen in den Sternen. Es muss kein kollektiver Tod sein. Es kann ein kollektives Innehalten, ein Schmerz sein, der zur Bereitschaft des Jetzt fuehrt. Einzutreten in das kollektive, von innerem Licht erfüllte kollektive Selbst. Damit wir das auch wirklich machen, transitiert der Saturn in den kommenden zwei Jahren durch das Zeichen Waage und bremst, beschneidet und strukturiert die deutsche Venus (?Gefall sucht, ?Eitelkeit) und das deutsche Waage-Bewusstsein.

Der geklaerte deutsche Fischemond wuerde dann bejahend den anstehenden neuen Gesetzen (Saturn in Steinbock, Plutotransit in Steinbock 2008 – 2024) gegenueberstehen und Verantwortung übernehmen.

Realistisch betrachtet wird von allem etwas geschehen, das Weisse-Lichtvolle und das Schwarze-Ab gruendige. Hoffen wir, daß es eine lebbare und ertragbare Mischung sein wird!
Dieser Artikel wird weiter im Detail ausgearbeitet!
Zwiebelsalat mit Knochen (Leserinnenbrief)
(c) Text von Johanna Hespe.
Anm.: Leserinnenbrief für die örtlichen Tageszeitungen zur Diskussion über Neubauten zur Belebung der Preuß.Olden dorfer Innenstadt. Zwiebelkonzept: Vom neuen Marktplatz aus belebt sich der Einzelhandel nach und nach, dehnt sich aus. Knochenkonzept: Zusätzlich zum Marktplatz mit Supermärkten und Discountern wird ein zweites Zentrum am west lichen Rand von Preuß.Oldendorf Mitte geschaffen - wie bei einem Knochen-.
Meiner Meinung nach könnten sich die Verantwortlichen in Preuß.Oldendorf noch weitere 10 Jahre ihre Köpfe warmreden über "Zwiebel- und Knochenkonzepte" zur Belebung des Einzelhandels in Preuß.Olden dorf. Nur durch neue Gebäude wird sich die Lebens- und Arbeitssituation hier vor Ort nicht zum Besseren wandeln. Ich erinnere mich noch sehr gut an die lebhafte Beteiligung ungewöhnlich vieler Bürger Innen, als es um die Jahrtausendwende um die Neubebauung des Marktplatzes ging. Ich selbst hatte Ent würfe und Ideen eingebracht. Bedenkswertes. Aber alles und jedes wurde damals und wird heute von be stimmten Menschen abgewürgt. Diese Menschen sind in steuernder kommunalpolitischer oder verwaltender Funktion tätig. Sie ziehen die Fäden und wir können uns einbringen und tun und machen, was wir wollen, neue Ideen werden von ihnen wegargumentiert oder die Diskussion darüber wird einfach durch Missachtung verunmöglicht. Das ist der grosse Fehler, der hier seit Generationen begangen wird: Eine Art veraltetes Herrschaftsdenken und eine "Irgendwie"-Mentalität durften sich etablieren. Ich habe den Eindruck, viele hier lebende Gewerbetreibende können machen, was sie wollen. Alles wird genehmigt. Und entspre chend ungepflegt und stillos sieht es an zu vielen Orten aus. Ja - die sog. Investoren! Sie sind willkom men! Ihre wirkliche Motivation hinterfragt niemand. "Mann" muß nicht neu bauen oder überbauen! Die Verantwortlichen könnten erst einmal der Preuß.Oldendorfer Bevölkerung zuhören. Wir benötigen zwei Jahre nach der Finanzkrise und x Jahre vor der nächsten keine weiteren Konsum- und Spaßorte! Wir benötigen Respekt voreinander, Fantasie, menschliches Einfühlungsvermögen und Herzenswärme, um diese Kleinstadt an verschiedenen Orten wieder zu beleben. Wenn die Menschen hier aufeinander zugehen, wird sich -auf Jahre gesehen- der Handel und das Handwerk erneuern. Ansätze dazu gibt es ja schon. Wer stellt einen guten Stadtentwicklungsplan auf ? Warum gibt es noch keinen Gestaltungsbeirat? Viele BürgerInnen erwarten Beteiligungen und Planungseinsichten, um nicht immer mehr in unmöglichen Um welten (z.B. in den örtl. sog. Gewerbegebieten wie ich selbst) leben zu müssen!
(c) Text von Johanna Hespe
Wenn man zur Zeit die Wohnung der Galerie Novalis betritt, duftet es nach Weihnachten. Zimt, Koriander, Kardamom, Nelken, Butter, denn meine liebe Tante Hannelore ist (wie immer) aktiv und verströmt ihre tätige Liebe. Es ist schön und friedlich im adventlich dekorierten Haus.






Hannelore in der Weihnachtsbackstube
Lärmterror. Unser Frieden hört allerdings schon vor der Haustür auf. Stundenlanger Motorenlärm um die 62dbA belastet unseren Strassenabschnitt. Deshalb habe ich mich in den vergangenen 14 Monaten zur "Truck-Spotterin" gewandelt - statt (wie Eisenbahnliebhaber es machen) historische oder andere Eisenbahnen zu fotografieren, archiviere ich Fotos von Trucks und Gigalinern, die seither die Straße vor unserer Haustür und der Haustür meiner Nachbarschaft bevölkern, blockieren, kaputtfahren und verpesten mit ihrem Motorenlärm, ihrem Dieselgestank, ihren stundenlangen Be- und Entladegeräuschen (auch samstags!) von frechem und unfreundlichem Personal. Eine Nachbarin fragte mich neulich ganz verzweifelt: "Womit haben wir das verdient?" Ich hatte keine Antwort darauf. Die zuständige Behörde hat alles genehmigt, denn wir leben ja in Zeiten der "Wirtschaftsförderung". Jegliche unserer Fragen und Proteste glitt bisher an den zuständigen Herren ab als seien sie aus Teflon. Es soll geheissen haben, mit uns "werde man schon fertig" und "in 20 Jahren seien unsere Häuser hier ja verschwunden". Merkwürdig...Ich schreibe das nicht voller Selbstmitleid. Denn jede/r hat immer wieder so einen heftigeren Knackpunkt zu bearbeiten in ihrem/seinem Leben. Es muss ja nicht um LKW´s gehen oder Diskotheken (die gibt es in diesem Viertel auch).










Irgendetwas denkt sich das Leben -das Grosse Geheimnis- für uns aus, um uns scheinbar zu quälen und in die Irre zu führen. Warum nur? Es ist wirklich zum Verzweifeln!!! Wenn wir in dieser Polarität verharren, wird es keine Lösung geben. Wir werden nur krank davon (das passiert gerade hier vor Ort). Wir müssen eine höhere Oktave erreichen! Doch wie? Die Dialektik spricht von These, Antithese und Synthese. Mensch kann sich vorstellen, dass dafür viel Zeit und viel Energie benötigt wird.
Ich lese sehr gerne die Texte vom Greuthof. Sie sind wirklich empfehlenswert - sofern sich jemand selbst infrage stellen und langfristig verändern möchte. www.greuthof.de "Ich muss mich falsch entschieden haben, weil ich nicht in Frieden bin.", heißt es zum Beispiel im aktuellen "Lichtblick Nr.15". Weiter heisst es dort: "Wenn wir etwas anderes fühlen als den Frieden Gottes, einen Frieden, der alle Menschen in seiner Liebe umfasst, wissen wir mit Sicherheit, dass unser Geist das Ego (= die weltliche Persönlichkeit) gewählt hat...Wir müssen begreifen, dass wir nicht länger Opfer der Welt, sondern unserer eigenen Begierden und Wünsche sind. Welche Freiheit eröffnet uns diese Einsicht, denn wir sind nicht länger ín der Gewalt von Dingen jenseits von uns, Kräften, die wir nicht kontrollieren können, und von Gedanken, die uns gegen unseren Willen kommen."



Die Sternenzauber Poetinnen der Galerie Novalis, Dez.2010
"Ich bin entschlossen, die Dinge anders zu sehen." (G.G.Jampolsky "Minikurs")
Vielleicht haben wir hier in dieser Nachbarschaft diese Krise erhalten, um uns zu stärken, zu verändern und um aufzuwachen. Jedenfalls doch nicht, um als Opfer von Verwaltungs- und Genehmigungswillkür krank zu werden!!! Irgendwann wird u.U. auf dieser kleinen Anwohnerstrasse ein Unfall mit einem dieser 40-Tonner passieren. Was wird die Verwaltung dann tun? Wer muss die Instandhaltung der jetzt von den Trucks kaputtgefahrenen Strasse bezahlen? Sie ist gar nicht für diese Belastung ausgerüstet. Solche Seitenaspekte hat jede Krise. Es kann ein kollektives Aufwachen geben und das ist vielleicht die grösste Chance, wenn einem Menschen oder einer Gruppe solche oder ähnliche vollkommen ungerechte Dinge zustossen. Wir dürfen nicht aufgeben, sondern sollten an dem gemeinsamen Vorhaben der friedlichen Koexistenz miteinander festhalten und diese friedliche Koexistenz durch verbindliche Regeln gestalten - u.U. mit fachlicher Hilfe. Das gilt meiner Meinung nach im persönlichen und im kollektiven Bereich.

Postkarte "Aufwachen", (c) Johanna Hespe 2010
"Die Welt verwandelt sich von einem Gefängnis in ein Lernfeld, wenn wir lernen, dass es nur die Entscheidung unseres Geistes ist, die uns den Himmel oder die Hölle schenkt." (Lichtblick Nr.15)
Ich wünsche mir, dass diese meine persönliche, aktuelle Krisenbeschreibung auch in der LeserIn dieser Zeilen eigene Gedanken und Gefühle zum Thema Veränderung und Konfrontation / Problem / Krise auslöst!
Die Neue-Westfälische Zeitung veröffentlichte am 09.Dezember folgenden Artikel:

P.S.:
"Mecki" zog am 03.Dezember zur Überwinterung bei uns ein!
Leserinnenbrief, Text (c) Johanna Hespe und andere
Zum dem Artikel von Hans-Günther Meyer „Initiative beantragt Bewertung als Mischgebiet“, der am 09.12. in der Neuen Westfälischen Zeitung erschien, machen wir folgende Anmerkung: Am 02.Sept. dieses Jahres schrieben wir einen Brief an den Bürgermeister von Preuß.Oldendorf, Herrn Egen:
Auszug: „...in den vergangenen Jahren hat die Wohn- und Lebensqualität in dem Viertel Jahnstr. - Ziegeleistr. - Weststr. - Tonstr. - Herzogstr. - Am Bodenbach in Preuß. Oldendorf stark gelitten. Dafür sind unserer Meinung nach verschiedene Faktoren verantwortlich, die Ihnen im einen oder anderen Fall schon bekannt sind.Wir haben -vereinfacht gesagt- den Eindruck, daß: a) Hier im Moment gewerbemässig jeder machen kann, was er will. b) Alles so genehmigt wird, wie es hereinkommt, also auf gut Glück, ohne Prüfung, ob es auch hierhin passt. (Zum Beispiel Logistik oder Discotheken)....Im Namen weiterer Anwoh-nerinnen und Anwohner bitten wir Sie deshalb: -Zu erforschen, wann der Flächennutzungsplan des genannten Viertels zuletzt überarbeitet wurde. -Stimmt es, daß er seit 1973 nicht mehr überarbeitet wurde?* -Wir sind immer davon ausgegangen, daß wir (ausgenommen die Tonstr.) in einem Mischgebiet leben und nicht in einem Gewerbegebiet. Wir beantragen hiermit die Bewertung dieses Viertels als Mischgebiet im Flächennutzungsplan. Bitte benachrichtigen Sie auch den Rat und die Fraktionen über diese unsere Anfrage...“ (*Anm.: Seit 1976 nicht mehr)
Leider wird dieses Schreiben nun von der Verwaltung gar nicht als Antrag betrachtet und somit nicht diskutiert. Haben wir irgend einen „Formfehler“ begangen? Auch Anwohnerinnen und Anwohner an der Ziegeleistr. ärgern sich inzwischen über die hier im Viertel kreuz und quer fahrenden und parkenden 40-Tonner-LKWs. Es ist inzwischen auch dort „zu laut“, wie man uns sagte. Wir an der Jahnstr. halten stun-denlangen Motorenlärm und Dieselgestank aus. Diese Riesen-Lkws fahren ausserdem die einfache Strassendecke kaputt und terrorisieren uns mit stundenlangen Be- und Entladegeräuschen (auch samstags!) von zudem frechen und unfreundlichem Personal. Die Sicherheit für Kinder, Fußgänger, Radfahrer und Bewohner des Alters- und Pflegeheims und des Betreuten Wohnens ist jetzt an dieser kleinen Strasse nicht mehr gewährleistet. Jegliche unserer Fragen und Proteste glitt bisher an den zuständigen Damen und Herren ab. In welcher Weise erfolgte hier die Genehmigung? Es ist ein grosser Unterscheid, ob es sich um Lagerhallen handelt, die in grösseren Zeitintervallen angefahren werden oder um einen Warenumschlagsplatz mit der Be- und Entladetaktung, wie wir sie jetzt erleiden müssen. Unser in über 50 Jahren ausgebautes und gepflegtes Wohneigentum verliert in so einer Umwelt drastisch an Wert. Es ist für uns wie eine Art „Enteignung“, zumal zumindest in einem Fall vor 12 Jahren für ein bebautes Grundstück an der Jahnstr. ein Gutachten mit dem Hinweis „Mischgebiet“ erstellt wurde. Warum wird mit uns Bürgerinnen und Bürgern sowohl derart abwertend und willkürlich verfahren?
Interessengemeinschaft für das Viertel Jahnstr.,Tonstr.,Herzogstr., Weststr., Ziegeleistr., Am Bodenbach in Preuß.Oldendorf
P.S.: Das Wort des Jahres 2010 heißt in Deutschland übrigens: "Wutbürger".
Trotz alledem: Unser Krümel wünscht sich Gemütlichkeit...

Ein Artikel in der Neuen Westfälischen Zeitung vom 06.Januar 2011

Ein Artikel im Westfalen Blatt vom 07.Januar 2011

